Es gibt viele alte, überlieferte Bräuche und Sitten für die Zeit der Rauhnächte.

 

Die Menschen glaubten zum Beispiel, dass die Tiere im Stall in diesen Nächten sprechen und hellsichtige Menschen sie verstehen könnten.

Auch sollten besser keine großen weißen Wäschestücke im oder am Haus aufgehängt werden, denn daraus könnte im nächsten Jahr schnell ein Leichentuch werden.

Türen sollten lieber nicht laut zugeschlagen werden, sonst könnte es sein, dass im nächsten Jahr ein Blitz einschlägt.

Sollte es während der Rauhnächte sehr neblig sein, würde das nächste Jahr nass werden.

 

Diese Bräuche sind Jahrhunderte alt und zeugen von einem starken Bezug zur Natur und von einer Suche nach Sicherheit. Was kann ich tun, damit das nächste Jahr gelingt? Damit mir die geistigen Kräfte wohlgesonnen sind? Damit es mir und den Meinen gut geht?

Dazu hat ja jedes Zeitalter, jede Gemeinschaft, jede Religion, jede Kultur ihre eigenen Ideen. Was uns eint, über die Zeiten hinweg, ist, finde ich, eine Suche nach Harmonie und Zufriedenheit, nach Sicherheit und Geborgenheit. Eigentlich nach Liebe. Wer will tief im Inneren – bewusst oder unbewusst – nicht geliebt werden? Ohne Liebe können wir nicht leben.

 

Wenn ich darauf warte, dass ich im Außen (die) Liebe finde, wenn ich unterwegs bin und immer nur außerhalb von mir danach suche, dann werde ich nie wirklich fündig. Vielleicht kann ich eine Zeit lang zufrieden sein, mich für eine Weile geliebt fühlen, durch materielle Dinge eine flüchtige Art von Sicherheit herstellen. Allerdings wird all das nicht von Dauer sein.

Eine dauerhafte Liebe, Sicherheit auch in unsicheren Zeiten, Geborgenheit, wenn mir ein physisches und / oder emotionales Nest fehlt, Zufriedenheit, wenn die Welt um mich herum verrücktspielt oder ich mir nicht alle meine Wünsche erfüllen kann finde ich in meinem Inneren, in meiner Verbindung zu mir selber. Das ist zumindest meine Erfahrung. Also geht es doch darum, zu mir selber eine engere Verbindung zu schaffen.

Wir haben alle eine innere Führung, eine Verbindung zum höheren Selbst. Manchmal nenne ich diese Verbindung auch Intuition oder Bauchgefühl.

 

Jetzt, in der 2. Rauhnacht, sind die Energien günstig, um Dich Deiner inneren Führung zuzuwenden. Dabei ist es egal, ob Du an Engel oder eine höhere Kraft glaubst. Ob Du einer Religion angehörst oder kein Mitglied von Kirche und Co bist.

 

Woran kannst Du Deine innere Führung erkennen?

Lausche auf die Stimme in Dir, die Dir wohlgesonnen ist, die liebevoll und respektvoll zu Dir spricht, von der Du Dich wertgeschätzt fühlst. Hören kannst Du sie am besten, wenn Du selber ruhig und entspannt bist. Viele Menschen meditieren regelmäßig, um mit ihrer inneren Führung Zwiesprache zu halten.

 

Nimm Dir ein wenig Zeit, setze Dich in Ruhe hin, stelle Dir eine Frage und lausche dann für mindestens fünf Minuten in Dich hinein.

Du könntest fragen:

Was begleitet mich ins neue Jahr?

Was soll ich noch abgeben?

Wer ist an meiner Seite?

Wer oder was gibt mir Kraft?

Mit welchen Menschen möchte ich Kontakt haben?

Oder auch etwas ganz anderes.

 

Schreibe Dir dann auf, was Du wahrgenommen hast.

Gingen Dir Wörter durch den Kopf?

Hast Du Farben, Symbole, Tiere oder anderes vor Deinem inneren Auge gesehen?

Hattest Du eine Idee, auf die Du von allein nicht gekommen wärst?

Hast Du etwas „Ungewöhnliches“ gehört?

Hat Dein Körper Deine Aufmerksamkeit auf sich gezogen durch Magengeräusche, Ohrsummen, Schmerzen, Wohlgefühl…?

Es muss nicht alles immer gleich einen Sinn ergeben. Manchmal stellt der sich später ein. Deswegen ist das Aufschreiben so sinnvoll. Bei Google findest du manchmal ja auch nicht sofort eine ausreichende Antwort auf Deine Frage 😉 . Manchmal musst Du Informationen sammeln und Dir dann einen Reim daraus machen.

 

Um in die Stille zu kommen und in sich zu horchen kann ätherisches Weihrauch-Öl eine tolle Unterstützung sein! Weihrauch wird mit dem Scheitelchakra assoziiert. Das Scheitelchakra ist das Energiezentrum, das die Verbindungsstelle zwischen den physischen, unteren und den oberen, geistigen Chakras ist. Weihrauch-Öl erhöht die Energie und macht geistig und spirituell offener. Deswegen kann es helfen, die Verbindung „nach oben“ aufzunehmen.

 

Sei stolz auf Dich, wenn Du Dir im Weihnachtstrubel eine kleine Auszeit nimmst, um Deiner inneren Stimme zu lauschen!

 

…von Herz zu Herz

 

 

MAIKE-Blau-1

 

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