Heute, in der Nacht der Wunder, sind die Energien günstig, noch einmal Dinge zu bereinigen, die in den vergangenen Rauhnächten nicht so gut gelaufen sind.

 

Ist doch irgendwie cool, dass so eine Zeit wie die Rauhnächte Platz macht für das „Menscheln“. Es ist doch so menschlich, dass unsere Pläne oft nicht so aufgehen, wie wir uns das vorgestellt haben, oder?! Und die Rauhnächte fordern uns immer wieder auf, aufzuräumen, noch einmal inne zu halten, Ideen, Situationen, Gegebenheiten loszulassen oder neue Absichten zu formulieren.

 

Eigenes Beispiel.

An Silvester hatte ich ein kleines Feuerritual veranstaltet. Ich schrieb auf kleine Seidenpapierstücke, was ich im alten Jahr zurücklassen will. Dann zündete ich Wunderkerzen an, die ich vorher in die Erde gesteckt hatte, um daran ein Papier nach dem anderen zu entzünden. Einige fingen Feuer, stiegen mit einer großen Flamme in die Luft und weg waren sie. „Toll“, dachte ich, „das bin ich wirklich los!“ 🙂 .

Ein Thema war zäh. Das Papier fing an zu brennen, schwebte über dem Boden, die Flamme ging aus und das angebrannte Papier fiel ins Gras. Ich habe es dann im Dunkeln gesucht und ein zweites Mal angezündet, um klar zu machen, dass ich bereit dafür bin, mit diesem Thema abzuschließen bzw. anders damit umzugehen.

Nun nutze ich heute die Gelegenheit, genau dieses Thema noch einmal abzugeben. Ich freu´ mich schon darauf und bin gespannt, ob es diesmal ein wenig geschmeidiger verschwindet.

 

 Also, wenn Du die vergangenen Tage und Nächte so anguckst,

was hat Dich belastet?

Was ist nicht so gut gewesen?

Was würdest Du verändern?

Was möchtest Du noch einmal abgeben, damit es sich auch wirklich verändern kann?

 

Vielleicht hast Du Lust auf ein kleines Ritual, auf Stille, auf Aufmerksamkeit auf Deine lichte Mitte. Spür mal in ich hinein, wonach Dir heute ist.

 

Um diese Nacht der Wunder ranken sich viele Bräuche.

Zum Beispiel soll man um Mitternacht alle Türen und Fenster aufmachen, damit der Dreikönigswind Segen ins Haus bläst. Man sagt auch, dass sich in dieser Nacht unheimliche Kräfte tummeln und man deswegen nicht gern nach draußen geht. Und, dass das, was Du in dieser Nacht träumst, in Erfüllung geht.

 

Mach Dein Herz weit auf für die Wunder, die an Deine Tür klopfen!

Es gibt kleine und große Wunder! Manchmal musst Du nur Deine Perspektive etwas verändern, um sie zu erkennen.

 

Es ist doch zum Beispiel ein Wunder, wenn wenige Stunden, nachdem die Klospülung kaputt gegangen ist, schon ein Handwerker ins Haus kommt!

Oder, dass die Zeit zwischen den Jahren sich nicht mehr so sonderbar anfühlt, nur weil ich mich mit den Themen der Rauhnächte auseinander setze. (Das nennt man dann „im Fluss des Lebens sein“!)

 

Übrigens: 

die großen Wunder passieren oft, nachdem ich angefangen habe, die kleinen Wunder wahrzunehmen und wert zuschätzen.

 

Ich finde, das ätherische Öl der Limette ist ein schönes Öl für diese letzte Rauhnacht. Es sagt: „Lass´ Dein heiles Herz Dein Kompass sein“. Es hilft, Deinen Verstand mit Deinem Herzen zu verbinden, die Verbindung zu Deinem Herz wiederzufinden oder zu stärken.

Heißt es nicht in „Der kleine Prinz“ von  Antoine de Saint-Exupéry „Man sieht nur mit dem Herzen gut“? Ordne heute mal Deinen Verstand Deinem Herzen unter und sieh Deine Welt durch Dein heiles Herz.

Auch Du bist umgeben von kleinen und großen Wundern.

 

…von Herz zu Herz

 

 

 

2 Comments

  1. Regina

    Guten Morgen liebe Maike. Heute Morgen beim aufräumen fand ich ein ätherisches Öl, dass ich vor geraumer Zeit gekauft habe. Welches? Lemongras! Das sind für mich die kleinen Wunder. Ich wünsche dir einen schönen Tag.

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