Die elfte Rauhnacht unterstützt mit ihren Energien die Auseinandersetzung mit den Themen Loslassen, Abschiednehmen und Tod.

 

Tod, also die Tatsache, dass jemand oder etwas aus unserem Leben verschwindet, begegnet uns jeden Tag. Immer im Kleinen, manchmal im Großen.

Tage beginnen und gehen zu Ende. Der Milchkarton ist leer. Eine Pflanze verblüht und wirft ihre Blüte ab. Ein Haustier stirbt. Eine Lebensphase geht zuende. Ein Mensch, den wir lieben, stirbt.

 

Unser eigenes Leben hier auf der Erde ist zeitlich begrenzt. Kleine Kinder wissen das noch nicht und können das Konzept der Endlichkeit noch nicht (be)greifen. Aber mit dem Größerwerden kommt auch das Verständnis dafür, dass es Abschiede gibt. Dass Tiere, Menschen, Gelegenheiten, Beziehungen, Zeitspannen … sterben, vorbeigehen, enden.

 

 

Hast Du Dich schon einmal gefragt:

Warum bin ich hier auf der Welt?

Was will ich auf unsere Erde bringen?

Was ist mein Lebenssinn, mein Lebensziel?

 

Wenn ich in mich gehe, dann bin ich in der Lage, mein Leben anders auszurichten, zu entscheiden, wie und wozu ich meine Energien einsetzen und wo/wem ich sie entziehen will. Ordnen und neu einteilen, darum geht es viel, in der Zeit der Rauhnächte. Und die Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit ist mittendrin.

 

Kennst Du den Begriff der „bucket list“? Auf so eine Liste schreibt man Dinge, die man vor seinem Tod machen, sehen, erleben will.

Was steht auf Deiner bucket list? Gibt es auf Deiner Liste etwas, das Du in diesem Jahr ausprobieren könntest? Was ist Dir wirklich wichtig? Jetzt?

 

 

Du kannst heute auch mal überlegen:

Was ist tatsächlich endgültig vorbei?

Was strebt weg und Du hältst noch daran fest?

Wo fühlst Du Dich gefangen?

Wovon möchtest Du Dich befreien?

Alles Fragen, die um die Themen des heutigen Tages kreisen.

 

 

Es gibt viele ätherische Öle, die die Auseinandersetzung mit Endlichkeit, Verlust, Abschied nehmen sanfter machen und unterstützen können.

Gerade jetzt denke ich an das Öl der Zypresse. Es hilft, im Fluss zu sein. Wenn ich im Fluss des Lebens bin, dann fühle ich mich lebendig. Und es ist eine wunderbare Vorstellung, bis zum Tod wirklich voll und ganz lebendig zu sein, find ich.

Zypressen sind Bäume, die tiefe Wurzeln haben und weit in den Himmel wachsen. Das verbildlicht sehr schön, warum sie helfen können, in allen Bereichen angebunden zu sein, ganz und gar mitten im Leben zu stehen. Bin ich gut geerdet und habe eine Verbindung nach oben (über meine innere Mitte), dann wirft mich nichts so schnell um und ich richte mich schnell wieder auf, wenn mich doch etwas umgefegt hat.

Das Zypressenöl erdet mich, wenn ich mich großen Herausforderungen gegenüber sehe. Es unterstützt bei körperlichen und emotionalen Belastungen, Übergänge und im Sterbeprozess den Sterbenden und gleichzeitig die Angehörigen.

 

Sei lebendig, feiere das Leben! Dann gelingen auch Abschiede gut.

 

…von Herz zu Herz

 

 

MAIKE-Blau-1

2 Comments

  1. Regina

    Guten Morgen liebe Maike. Das Leben ist täglich von einem „Kommen“ und „Gehen“ begleitet. Wie tröstlich ist es, eine Hilfe zu erhalten durch ein Öl, Klangschalen oder einem Menschen der einen versteht. Ich danke dir für deine Worte.

    • Maike Grell

      Ja, so ist es. Ständiger Wandel. Das ist das, worauf wir uns wirklich verlasen können!

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