2019 – Herzöffnung und Masken ablegen

 

Vom Kopf ins Herz – lerne zu fühlen

 

Jetzt im Mai kommt besonders zum Tragen, was auch schon für die vergangenen Monate gegolten hat: planen, durchstrukturieren, nachdenken, um den „richtigen“ Weg, die „richtige“ Lösung zu finden, um an ein Ziel zu kommen, helfen nicht.

Ganz im Gegenteil!

Zu verkopfte Planungen laufen ins Leere. Hindernisse bauen sich auf. Was ich mir ausgedacht habe, funktioniert einfach nicht. Das kann echt frustrierend sein, wenn meine vorbereitenden Bemühungen über den Haufen geworfen werden.

Es ist kein Wunder, dass das alles passiert. Die vorherrschenden Energien wollen unsere Herzensverbundenheit, unsere Intuition hervorlocken.

 

Kurze Anmerkung zum Thema Intuition.

Es gibt zwei Arten von Intuition. Die eine ist die, die aus dem Bauch / Herzen kommt. Sie verbindet das, was ich schon weiß und fühle, mit der Klarheit, zu wissen, dass es jetzt für mich so passt – oder eben nicht passt. Diese Intuition kann mit einer körperlichen Wahrnehmung gekoppelt sein.

Die zweite Art der Intuition steht in Verbindung mit dem Stirn- oder 6. Chakra, auch 3. Auge genannt.

Vielleicht kennst Du es, dass Dir Dinge einfallen, Sätze, Ideen, und Du nicht weißt, wo die jetzt gerade herkommen? Das sind dann Eingebungen „von oben“. Das sind Ideen, auf die Du allein im Leben nicht gekommen wärst, Wissen, zu dem Du sonst keine Verbindung, keine Vorerfahrung, keinen Zugang hast.

 

Kennst Du das?

Dein Kopf ist so schlau! Er meint, zu wissen, wo es lang geht. Am besten dort entlang, wo ihr schon immer gemeinsam unterwegs wart.

Dein Herz (auch Bauchgefühl oder Intuition genannt) ist nicht immer derselben Meinung. Es ist bloß nicht so laut und beharrlich, wie der Kopf. Es tritt zurück hinter den lauten, wichtigen Kopf, der so lange geführt hat und überzeugend darstellt, dass er es besser weiß. (Tatsächlich allerdings weiß es das Herz IMMER besser!)

Dieses Spannungsfeld kommt immer mehr zum Tragen. Das Gerangel zwischen Kopf und Herz kann verwirrend sein, unsicher oder gar ängstlich machen. Es kann machen, dass ich mein Vertrauen in mich selbst infrage stelle.

Was ist denn nun richtig? Wie soll ich mich verhalten? Was muss ich denn tun? So ging es doch sonst immer prima! All das fühlt sich unangenehm an und ich möchte, dass es aufhört.

Wie kann ich mich aus diesem Spannungsfeld befreien? Wie kann ich auf mein Herz hören, meiner Intuition folgen? Wie kann ich wieder mehr fühlen und weniger denken?

Das ist eigentlich ganz einfach!

 

Fünf Voraussetzungen finde ich wichtig:

  1. Ich muss offen sein für Veränderung zum Positiven.
  2. Ich verstehe, dass ein positives Bauchgefühl gleichbedeutend ist mit „so passt es für mich, so ist es für mich richtig“.
  3. Ich verstehe, dass ich mein Nabel meiner Welt bin. Es geht immer darum, dass ich mich so verhaltem wie es FÜR MICH passt.
  4. Wenn ich allein nicht so richtig von der Stelle komme, erlaube ich mir, mir jemanden zur Seite holen, die mich ein Stück begleitet auf dem Weg zu dem, was gut und richtig für mich ist.
  5. Ich bin geduldig und liebevoll mit mir.

 

Punkt 1: Wenn ich keine Veränderung will oder noch nicht zulassen kann, dann bleibt alles so, wie es jetzt ist. Ich will Dir keine Angst machen, aber in den herrschenden Energien wird so eine Widersprüchlichkeit zwischen Kopf und Herz im Zweifelsfalle stärker und unangenehmer werden.

Punkt 2: Mein Herz kann mir ganz deutlich sagen, was richtig ist für mich. Dahin zu hören oder hinzufühlen ist, was ich lernen und üben kann.

Punkt 3: Nur was für mich passt, was mir gut tut und für mich richtig ist, kann ich herausfinden und beeinflussen. Für jemand anderen kann ich das nicht. Da ist jeder in seiner eigenen Verantwortung. Wenn ich klar bin mit meinem Herzen, meinem Bauchgefühl, dann kann ich von dort aus Liebe strömen lassen, Kompromisse eingehen, freundlich meine Grenzen aufzeigen oder sie erweitern.

Punkt 4: Ich selber gönne mir immer mal wieder einen Coach oder einen Begleiter. Das finde ich – besonders bei der Arbeit, die ich mache – unverzichtbar. Außerdem bin ich eine Frau, die nicht lange „rumhühnert“, wenn sich etwas zeigt. Ich geh´ hin und bringe es in Wandlung. Das fühlt sich für mich viel besser an, als lange zu warten oder auszuhalten.

Du darfst Dir das auch erlauben! Keiner muss jetzt alles allein schaffen. Und wenn Du das immer noch glaubst und sich Dein Leben eher schwer und verworren anfühlt, dann lohnt es sich ganz besonders, einen Coach zu buchen, die Dir hilft, energetische Blockaden zu lösen.

Punkt 5: Gib Dir Zeit, sei geduldig mit und freundlich zu Dir! Unter Druck funktioniert Veränderung nicht!

 

Also, vom Kopf ins Herz …

Mein Vorgehen ist so:

  • Ich fasse die Absicht, meinem Herzen zuzuhören, meinem Bauchgefühl zu folgen, mehr zu fühlen.
  • Wenn mein Kopf dagegen argumentiert, nehme ich mir Zeit, bevor ich etwas entscheide oder handle. Ich sage mir selber: „Moment, da muss ich mal drüber nachdenken“. Oder auch: „Stopp! Ich will erstmal mein Herz befragen“.
  • Ich lenke meinem Fokus immer wieder auf das, was mein Herz sagt. Manchmal ist das ein klitzekleines Gefühl, ein vorbeihuschender Gedanke, ein Gefühl in der Bauchgegend, kurz bevor der Kopf versucht, die Führung zu übernehmen.
  • Wenn ich mich in einer Situation unwohl fühle, dann geh´ ich in mich und frage: Was regt sich da in mir? Worauf habe ich nicht geachtet? Was fühle ich gerade und wo sitzt das Gefühl in meinem Körper? Ich warte ab, atme weiter und nehme wahr, was passiert.
  • Ich übe mich darin, meine Aufmerksamkeit vom Kopf zum Herzen zu verschieben. Es kann sein, dass der Kopf ein totales Trara macht, weil er Angst hat, die Führung zu verlieren. Das Trara sind Gedanken wie „niemals weiß das Herz es besser!“, „vernünftig ist …“, „was denken die anderen, wenn ich … mache?“, „auf den Kopf kannst Du vertrauen, auf das Herz nicht; es ist zu wankelmütig!“, „das hat immer so geklappt“ und so weiter. Wahrscheinlich kennst Du diese inneren Diskussionen auch.

 

Wenn ich mir diesen Perspektivwechsel vom Kopf ins Herz leichter machen will, kann ich mich dabei mit ätherischen Ölen unterstützen.

Wenn Du meinen Blog verfolgst, dann weißt Du, dass ich schon lange mit den hochwertigen ätherischen Ölen der Firma dōTERRA arbeite. Inzwischen bin ich zertifizierte Arōmatherapeutin und unabhängige dōTERRA Arōma-Expertin. Ich liebe und nutze die Öle in allen Lebenslagen. Sie stabilisieren mich auf allen Ebenen, duften oft himmlisch und sind einfach zu benutzen, wenn man ein paar Regeln befolgt und sich informiert.

Vom Kopf ins Herz komme ich viel leichter, wenn ich eine gute Erdung habe! Wenn im Basis-Chakra die Energie gut fließt, kann sich der Energiefluss weiter oben auch verbessern.

Bitte beginne beim energetischen Arbeiten immer im 1. Chakra. Arbeite dich von unten nach oben vor! Die Energie fließt von unten in Dein Energiefeld und stärkt die Verbindung Deiner Wurzeln zur Erde. Von dort aus kann sich der Energiefluss in den oberen Chakras dann auch verbessern

 

Erdende Öle sind zum Beispiel Sandelholz, Myrrhe, Vetiver, Sibirische Tanne, Virginia Zeder, Mischungen wie Balance, In Tune oder Steady aus der Kids-Collection. Die sind toll, um die Erdung, das 1. Chakra zu stabilisieren. Wie die Wurzeln eines Baumes im Boden halten mich meine energetischen Wurzeln dann fest am Boden.

Bei der Auswahl der ätherischen Öle würde ich immer meine Nase mitentscheiden lassen.

 

Mir verhilft zum Beispiel eine Mischung zu gleichen Teilen aus Vetiver, Myrrhe und Weihrauch zu richtig guter Erdung. Sie ist mein „go-to“, wenn ich wackelig werde in der Verbindung zu meinen Wurzeln und der Erde.

Übrigens kann es durchaus sein, dass ich diese Mischung manchmal als unangenehm empfinde. Für mich das Zeichen, dass ich sie dann besonders brauche.

Ist meine Erdung stabil, kann ich weiter gehen und mit ätherischen Ölen arbeiten, die zum Herzchakra passen.

 

Öle, die mit dem Herzchakra resonieren gibt es viele!

Zum Beispiel Majoran, Rose, Lavendel, Ylang Ylang, andere Kräuter- und Blüten-Öle … Auch hier gilt: die Nase entscheidet!

Als Arōmatherapeutin kann ich mit Dir eine Mischung herausarbeiten, die Dich unterstützt bei Erdung und Herzensangelegenheiten, um aus dem Kopf ins Herz zu kommen. Dazu brauchst Du nur einen Termin mit mir abzumachen.

 

Jetzt mal zu den weiblichen Energien und göttlichen Helferinnen für den Monat Mai.

Für Frauen und Männer stehen sie gleichermaßen zur Verfügung, weil es im Leben auch darum geht, das Männliche mit dem Weiblichen auszusöhnen und zu vereinen. In jeder und jedem von uns.

 

Aus dem Kartendeck meldet sich Parvati. Sie ist die hinduistische Göttin der Hingabe. Sie wendet sich ab von Kampf und Ego. Mit ihr können wir Liebe auf Seelenebene erfahren. Die Liebe dort ist frei von Erwartungen, bedingungslos, sanft, zugewandt und nährend.

Wenn ich aus dem Kopf gehe und mich meinem Herzen und somit auch meiner Seele zuwende und in Einklang mit beidem lebe, entwickle ich eine große Kraft und Energie. Im Herzen und in der Seele ist Liebe. Und sanfte, zarte, nährende Liebe ist so viel kraftvoller als alles, was starr und stürmisch oder heftig ist.

Parvati hat eine ruhige und gütige Präsenz. Ihre Energie hat die Kraft, die wir geben und empfangen können, wenn wir uns in gesunden Liebesverbindungen befinden. Liebesverbindungen, die nicht im Kopf zurechtgerückt, sondern im Herzen gefühlt und auf Seelenebene geschlossen werden.

Parvati ermutigt uns, weicher zu werden und uns der Liebe zu öffnen. Wir können sie um Hilfe bitten, uns an sie erinnern, wenn wir uns von Kampf und Krampf des Kopfes und des Egos abwenden wollen, um uns dem Zweck jeder Verbindung zu widmen: der Liebe.

Und wenn wir in Liebe, im Jetzt und im Herzen sind, dann sind wir raus aus dem Kopf.

Dann ist die Wandlung gelungen 🙂

Ohhh, dazu finde ich das ätherische Öl der Rose so passend!

 

Höre auf Dein Herz und öffne Dich für noch mehr Liebe in Deinem Leben.

 

Ich grüße Dich von Herz zu Herz

 

 

 

 

© Beitragsbild Parvati: Lisbeth Cheever-Gessamann

in The Divine Feminine Oracle Guidebook

Quelle des Bildes von Parvati im Artikel:

https://thesecretsoflordganersha.wordpress.com/2012/

09/10/wallpapers-of-lord-ganesha/goddess-parvati/

 

 

 

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