2019 – Herzöffnung und Masken ablegen

 

Angst vor Veränderung?

 

Zurzeit begegnen mir viele Menschen, die tief erschöpft sind. Oder keine klaren Entscheidungen treffen können. Oder sich überhaupt nicht im Fluss fühlen sondern Leere und Stagnation empfinden.

Menschen, die immer wieder mit den gleichen Themen, Problemen, Herausforderungen konfrontiert werden. Sie stecken irgendwie fest, als sei eine Bremse angezogen, die sie nicht lösen können, weil sie den Griff nicht finden.

Wenn der Körper nicht das macht, was ich von ihm gewohnt bin, irritiert es zuerst. Dann macht es unruhig und vielleicht sogar Angst. Wenn mein Körper sagt: „Komm´ zur Ruhe! Schau Dich um, so wie bisher geht es nicht mehr!“, dann kann das eine große Herausforderung sein.

Wenn ich das Gefühl habe, keinen klaren Gedanken fassen zu können, mich gleichzeitig gedrängt fühle, eine wichtige Entscheidung zu treffen, dann kann mich das ordentlich unter Druck setzen.

Wenn ich Lebensfreude, Vitalität und Bewegung gewöhnt bin, dann können Gefühle der Leere und Stagnation sehr, sehr unangenehm, manchmal fast bedrohlich sein.

Bis jetzt hat doch alles einigermaßen gut geklappt. Was ist denn los? Wieso funktioniere ich nicht so wie bisher?

 

Es scheint so zu sein, dass viele von uns jetzt an eine Art Schwelle kommen.

Die Schwelle zwischen dem „So war es bis jetzt.“ und dem „Jetzt musst Du das Neue aber auch herein lassen, damit es weiter gehen kann!“.

Egal, ob ich bewusst an mir arbeite, meine Schatten hinterfrage, meine Masken ablege oder nicht: das, was versteckt war, drängt nach außen und löst sich. Und wenn sich etwas löst, dann entsteht Platz für Neues.

Es kann gut sein, dass mein Kopf und mein Ego nicht bereit sind für das Neue. Sie laufen noch in den alten Bahnen und wünschen sich die alten Muster, die sie gewohnt sind und die ihnen Sicherheit vorgeben.

 

Das Neue, das jetzt gesehen und gelebt werden will, ist Dein Licht.

Es ist hell, es scheint. Und zwar von innen heraus. Das Neue ist Deine Liebe, Deine innere strahlende Schönheit, Dein Seelenlicht, das jetzt nach außen strebt. Das unsere Welt auch dringend braucht!

 

Also, Raum für das Neue ist da.

Das ist die 1. Voraussetzung, damit Wandlung gelingen kann.

 

Und nun stell Dir mal vor, Du sollst Dich voll und ganz Dir und allen anderen in Deiner ganzen leuchtenden Schönheit präsentieren. Na? Wie fühlt sich der Gedanke an? Jagt er Dir einen Schrecken ein?

Wenn ja, dann hast Du jetzt eine Idee davon, wie sich die Angst vor Veränderung anfühlen kann.

 

Macrina Wiederkehr, eine Schriftstellerin und Nonne hat geschrieben:

“Dear God, help me to see the truth about myself,

no matter how beautiful it is.”

Auf Deutsch ungefähr: Lieber Gott, hilf mir dabei, die Wahrheit über mich zu erkennen, ganz egal wie wunderschön sie ist.

Ich finde diese Bitte wunderschön! Sie gibt Mut, mich in meiner Ganzheit anzusehen.

 

Sind wir nicht mit so vielen Beschränkungen aufgewachsen, die dazu führen, dass wir uns nicht in unserer vollen Schönheit annehmen können?

Wir kritisieren uns, wir strafen uns, wir beschimpfen uns, wir maßregeln uns, wir vergleichen uns – im Stillen, in Gedanken, in Selbstgesprächen, in Gesprächen mit anderen.

Weil uns niemand beigebracht hat, uns ganz und gar zu lieben, freundlich, liebevoll, zugewandt, geduldig, nachsichtig mit uns zu sein.

 

Hat Dir jemand erklärt, dass Du nicht immer alles richtig machen musst, dass Fehler wichtig sind, um etwas zu lernen?

Hat Dir jemand gezeigt, dass Du geliebt wirst und wie Du Dich selber lieben, loben und wertschätzen kannst?

Hat Dich jemand immer gestärkt und zu Dir gehalten, egal was?

Höchstwahrscheinlich nicht immer und ausschließlich.

 

Und nun, mit all den vermeintlichen Makeln und Fehlern soll ich ins Licht treten?

Da sehen doch alle das Bild, das ich von mir habe … das, wofür ich mich immer wieder maßregle, schäme oder ausschimpfe.

Nein, da trete ich doch lieber auf die Bremse, verstecke mich tiefer in mir, in meiner inneren Höhle. Die Angst, gesehen zu werden, die Angst, mich jetzt so zu zeigen wie ich bin, bremst mich. Ich nehme mich zurück und halte so das Licht zurück, das nach draußen drängt.

 

Gar nicht förderlich, diese Vorgehensweise! Und die Gefühle, die dabei entstehen, sind nicht angenehm.

 

Falls Du ein Kind geboren hast, weißt Du wahrscheinlich, dass eine Geburt nicht wirklich aufzuhalten ist. Wenn frau sich einlässt, sich den (Schmerz-) Wellen hingibt, dann sind die Wehen erträglicher und produktiver und die Geburt nimmt ihren natürlichen Lauf.

Also: nicht die Geburt des Neuen aufhalten, sondern eintauchen in das was Angst macht, hindurch und mit klopfenden Herzen hinein in das unbekannte Neue.

 

Mach dein Herz weit, auch wenn Du Dich fürchtest!

Das ist die 2. Voraussetzung, damit Wandlung gelingen kann.

 

 

Im Monat März meldet sich Amaterasu, die japanische Göttin des Lichts zu Wort. 

Amaterasu verkörpert sie Leichtigkeit mit der wir uns aus der Dunkelheit erheben können und zeigt uns die Schönheit unseres inneren Lichts.

Eine Legende über sie erzählt, dass sie einen großen Streit mit ihrem Bruder, dem Gott der Stürme und der See hatte. Seine Gewalt und Heftigkeit  machten sie so wütend und niedergeschlagen, dass sie sich in eine Höhle verzog und die Welt in Dunkelheit hinterließ – sie war die Göttin des Lichts und ohne sie war es dunkel.

Der Geist der Fröhlichkeit, stellte einen Spiegel vor die Höhle und begann aus vollem Herzen zu lachen. Das machte Amaterasu neugierig. Sie schaute aus der Höhle, erkannte aber den Spiegel nicht. Alles was sie sah war eine strahlende, wunderschöne Göttin. Ihr war nicht klar, dass sie ihr Spiegelbild ansah und war voller Bewunderung. So von dem Anblick verzückt und umgeben von herzlichem Lachen löste sich ihre Wut und Niedergeschlagenheit auf und sie beschloss, aus der Höhle zu kommen und ihr Licht wieder in die Welt zu tragen.

 

Solche Überlieferungen liebe ich sehr!

Amaterasu zog sich zurück und konnte erst wieder heraus kommen, als sie nicht mehr auf sich und ihre Gefühle fixiert war. Erst dann konnte sie wieder Vertrauen zu sich finden.

Wenn ich gerade niemanden habe, der mir voller Liebe zeigt, wie großartig ich bin, dann kann ich mich aus meinem Gefühlswirrwarr lösen, indem ich mich, bewusst atmend, auf meinen Körper konzentriere. Durch die Aufmerksamkeit auf den physischen Körper bekomme ich Abstand zu meinen Gefühlen und meinem Kopfkino / Gedankenkarussell und ich verankere mich im Jetzt.

Das tut gut, weil ich mich durch die Verbindung mit meinem Körper erden kann. Und Erdung hilft mir, wenn ich Angst habe.

 

 

Welche ätherischen Öle können mich unterstützen, wenn ich ängstlich an der Schwelle zu etwas Neuem stehe?

Grundsätzlich kann mir dann eine gute Erdung helfen. Gut geerdet bin ich, wenn mein erstes Chakra klar, sauber und frei schwingend ist.

 

Zur Unterstützung eines stabilen Basischakras kann ich zum Beispiel Myrrhenöl, Sandelholzöl, Vetiveröl oder auch die Mischung Balance benutzen. Regelmäßig einen Tropfen in den Handflächen verreiben, unter die Fußsohlen streichen und tief einatmen kann mich in meinem 1. Chakra stabilisieren.

 

Wenn es mir nicht leicht fällt, das Neue zu akzeptieren, dann könnten die ätherische Öle von Rose, Bergamotte, Narde (Spikenard), Jasmin oder Ylang Ylang einen energetischen Ausgleich schaffen.

 

Wenn ich mich auf das Neue ausrichten möchte, dann könnte die Mischung Align aus der Yoga Collection eine gute Unterstützung sein.

 

 

Und falls ich mich blockiert und angespannt fühle, könnten Cypresse, Thymian, Lavendel, die Mischung Air, Cilantro oder Rosenöl eine Erleichterung schaffen.

 

 

Wenn mich der ganze Prozess der Wandlung einfach nur nervt, ich ihn am liebsten abschalten oder überspringen möchte, dann könnte die Ölmischung Forgive eine Möglichkeit sein, meine Verärgerung zu besänftigen und dadurch die innere Bremse zu lösen.

 

 

Wie wäre es mit einer Aromaberatung?

Ätherische Öle sind kraftvolle Helfer wenn es um den Energiekörper und die Chakras geht. Denn mit den passenden ätherischen Ölen lassen sich verschiedene Unausgewogenheiten im Energiefeld ausgleichen. Und wenn die Energie im System frei fließt, dann laufen auch Prozesse einfacher, leichter, angenehmer. Während einer Aromaberatung wird genau geguckt, welches ätherische Öl Deinen Energiefluss harmonisieren und Deine Chakras ausgleichen könnte.

Ich bin unabhängige Aroma-Expertin und arbeite seit Jahren nur noch mit den ätherischen Ölen der Firma dōTERRA, weil sie die reinsten Öle sind, die ich kenne. Und, weil die Firma mit ihren Produkten für Mensch und Umwelt Gutes tut. Außerdem ist die Firma transparent und nachvollziehbar in dem was sie tut und wie sie handelt. Wenn Dich eine Aromaberatung interessiert oder Du Dir Begleitung in herausfordernde Lebensphasen wünschst, nimm Kontakt zu mir auf.

 

Herzensgrüße!

 

 

 

 

 

 

© Quelle des Bildes von Amaterasu im Artikel:

comicvine.gamespot.com

© Beitragsbild Amaterasu: Lisbeth Cheever-Gessamann

in The Divine Feminine Oracle Guidebook

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