Wusstest Du, dass die Rauhnächte die 12 Nächte zwischen Heiligabend und dem Drei-Königs-Tag sind?

 

Sie werden auch „die Zeit zwischen den Jahren“ genannt.

Dieser Zeitraum von 12 Tagen ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Sonnenjahr (365 Tage) und dem Mondjahr (12 Mondzyklen = 354 Tage).

Die erste dieser 12 Rauhnächte ist die Nacht zwischen dem 24. und dem 25. Dezember, Heiligabend.

Jetzt, am Heiligabend, ist das zur Wintersonnenwende neu geborene Licht in seiner Kraft. Das Licht hat über das Dunkel gesiegt! Es lädt Dich ein, Dich von Altem zu verabschieden.

 

Wenn wir am Heiligabend Geschenke machen, dann ist das ein Sinnbild dafür, mit Freude Dinge loszulassen. Daran angelehnt kannst du Dir vornehmen, das, was jetzt nicht mehr nützlich, hilfreich oder beendet ist, mit Freude zu verabschieden und ziehen zu lassen.

 

Damit Dir auch klar ist, was Du gehen lassen willst,

lasse an Heiligabend noch einmal ganz bewusst das vergangene Jahr an Dir vorüberziehen und frage Dich:

  • Was habe ich in diesem Jahr richtig gut gemacht?
  • Was war schön?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Wer hat mich begleitet, wer war an meiner Seite?
  • Welche besonderen Ereignisse gab es für mich?
  • Was habe ich gelernt?
  • Wie habe ich mich weiterentwickelt?
  • Was hat sich verändert?
  • Womit habe ich noch nicht abgeschlossen?
  • Was lasse ich gern im alten Jahr zurück
  • Was möchte ich ins neue Jahr mitnehmen?

 

 

Die Rauhnächte sind eine besondere Zeit,

eine mystische Zeit in der uns die geistige Welt und unsere Ahnen sehr nah sind.

Wenn Du jetzt aufmerksam bist, auf das, was Dir in dieser „Zwischenzeit“ begegnet, was du erlebst, welche Menschen Du triffst, was Du träumst, was Dich bewegt, dann eröffnet sich für Dich die Chance, das kommende Jahr positiv zu beeinflussen.

 

Mit folgendem Ritual kannst Du Dich bewusst auf das kommende Jahr einstimmen.

Es begleitet Dich durch die 12 Rauhnächte. Du kannst es gemeinsam mit Dir lieben Menschen oder für dich allein durchführen.

Nimm 13 Zettel, die alle gleich aussehen.

Schreibe auf jeden einen von 13 Wünschen für das kommende Jahr.

Falte jeden einzelnen ein oder zweimal zusammen.

In jeder der Rauhnächte ziehst Du einen der Zettel und verbrennst ihn.

Du kannst dabei soetwas sagen oder denken wie: „Ich geben diesen Wunsch frei. Ich muss mich nicht selber darum kümmern, wie er in Erfüllung geht. Ich vertraue ihn der geistigen Welt und meinen Ahnen an, die mir in diesen Tagen besonders nah und immer wohl gesonnen sind“.

Nicht gucken, welchen Wunsch Du jeweils verbrennst!!!!

Am Ende der Rauhnächte bleibt ein Zettel, ein Wunsch übrig. Das ist der Wunsch, um dessen Erfüllung Du Dich im kommenden Jahr selber kümmern darfst.

 

Wer gerne mit ätherischen Ölen umgeht, der kann Myrrhenöl aus den Händen einatmen, es über einen Vernebler/Diffuser in die Räume geben, sich wenige Tropfen auf die Fußsohlen streichen.

Ich finde Myrrhenöl ganz wunderbar. Ich nenne es „Mutter-Öl“, weil es Themen wie Sich-sicher-fühlen, Vertrauen-haben, Sich-genährt-geliebt-verbunden-fühlen berührt und stärkt.

Myrrhe wird traditionell gebraucht, um das alte Jahr zu verabschieden. Sie verbindet Dich mit den Kräften der Erde, stärkt Deine Wurzeln und schafft Dir dadurch eine gute Bodenhaftung. Myrrhe ist wie eine Art Impfung gegen die negativen, schädigenden Effekte, die wir auf unserer Welt im Moment zuhauf haben.

 

…von Herz zu Herz

 

 

 

MAIKE-Blau-1

Beitragsbild:Polski

2 Comments

  1. Manuela

    Liebe Maike, es ist so schön. Ich danke Dir dafür und werde deine Mails aufmerksam lesen.

    Ich wünsche Dir ein erste schöne Rauhnacht.

    Lg Manuela

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