„Andere ergrauen, Sie schillern.“

 

Was für ein Kompliment!

 

Seit Ende Oktober habe ich ein paar Feen-Strähnen im Haar. Eine Bekannte hatte mir im Oktober ganz zarte, glitzernde Fäden an einige Haare geknüpft. Vielleicht so 10 Stück. Je nachdem wie das Licht auf mein Haar fällt, glitzert´s jetzt mal hier, mal da auf meinem Kopf. Ich liebe Glitzer und sowas bedient meinen Spieltrieb und bringt mir ganz viel Spaß!!!

 

Letzte Woche saß ich einer Dame gegenüber, die auf einmal sagte:

„Was haben Sie da? Auf dem Kopf?“ Ich klärte sie über die Fäden auf.

Sie fragte: „Wie alt sind Sie?“

Ich: „53.“

Sie: „Andere ergrauen, Sie schillern.“

Wir mussten beide Lachen.

 

 

Ich bin hier auf der Welt, um Licht, Farbe und Leichtigkeit ins Dunkel zu bringen.

 

Sei es durch Coaching, in dem es oft darum geht sich selbst besser zu verstehen und sein eigenes Dickicht auszulichten.

Sei es als Entspannungszauberin, weil sich in der Entspannung ein Raum auftut, in dem sich Altes und Blockierendes zu erkennen gibt, Neues einen Platz findet und in dem zwischen beidem gut zu unterscheiden ist.

Sei es als Seniorenbetreuerin, weil ich mit viel Freundlichkeit, Empathie, Authentizität und Zuneigung älteren Menschen begegne, die mit einem  Lächeln im Gesicht, manchmal mit Tränen der Freude oder einem Strahlen in die Augen reagieren.

 

Gerade neulich sagte eine Dame zu mir, nachdem ich mit ihr gesungen und ein Adventsgedicht gelesen hatte: „Nun gehen Sie und machen jemand anderen glücklich.“

Ich höre von Klienten Rückmeldungen wie „Du bist mein Held! Danke für mein neues Leben. Ich bin aus tiefster Seele glücklich!“ oder „Du bist ein Engel. Deine Klarheit hat mir in meiner Situation sehr geholfen“ oder „Es gibt keine Worte dafür, wie viel Licht Du schon in mein Leben gebracht hast“. Solche Rückmeldungen und Reaktionen berühren mich tief. Danke dafür!

 

Ich bin dankbar und glücklich für all die schönen, bereichernden und erfüllenden  Kontakte in meinem Leben! Und ich gebe das Lob und die Wertschätzung an all diese Menschen zurück, denn ohne ihr Zutun, ohne ihre Bereitschaft, zu empfangen und zu geben würden sie nicht die Schritte gehen, die sie selbst freier, klarer, glücklicher machen.

 

 

Übrigens habe ich vor vielen Jahren angefangen, erst einmal Licht in mein eigenes Dunkel zu bringen und die Farben wieder einfließen zu lassen, in mein Leben. Mit dieser Arbeit kam die Leichtigkeit wieder und ist geblieben.

 

 

Heute weiß, fühle und vertraue ich auf:
Das Leben liebt mich!

Auch an Tagen, an denen es mal holpert ist das eine Ressource, auf die ich immer zurückgreifen kann und in der ich mich gehalten und geborgen fühle.

 

Auch das ist etwas, wofür ich täglich dankbar bin.

 

 

Vom Dunkel ins Licht und dann von innen heraus nach außen strahlen (oder schillern 😉 ), was für ein schönes Bild im Advent!

Das Licht kommt zurück und mein Schillern ist nach außen hin sichtbar. Danke dafür!

 

 

Und jetzt noch zwei Anmerkungen.

  1. muss ich mich bei Martina Rathje entschuldigen, die die süße Idee hatte, aus meinem „Nimm dir was du brauchst“-Papier einen Adventskalender zu machen. Da sind mir beim Schreiben doch glatt zwei Namen durcheinander gekommen. Tut mir Leid, Martina, da habe ich nicht richtig aufgepasst! Deine Idee ist toll!!!
  2. bin ich gerade dabei, die Feen-Strähnen aus Großbritannien nach Schleswig-Holstein zu holen. Also, falls Du Dein inneres Strahlen auch mal in Deinen Haaren tragen möchtest, kann ich Dir bald dazu verhelfen.

 

Nun wünsche ich Dir eine schöne Adventszeit mit viel Licht, Liebe, Farbe und Leichtigkeit!!!

 

Herzensgrüße

 

 

 

 

 

Beitragsbild: Gerd Altmann

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