Wenn jemand stirbt, bleiben häufig auch Kinder zurück, die den Verlust eines Elternteils, eines anderen nahe stehenden Verwandten oder Freundes zu verarbeiten haben.
Kinder trauern anders als Erwachsene. Und Erwachsene erkennen oder verstehen Kinder in ihrer Trauer manchmal nur schwer. Da die Trauer um einen lieben Menschen die Erwachsenen stark fordert, habe sie in der Regel kaum Ressourcen, sich auf die Kinder einzustellen und auf sie einzugehen. Das ist ganz normal.
Gleichzeitig möchten Erwachsene ihr Kind vor der Trauer schützen, denn jeder möchte, dass es dem eigenen Kind gut geht. Kinder wiederum versuchen ihrerseits, die Erwachsenen zu schützen. Sie versuchen, sich und ihre Bedürfnisse stark zurückzunehmen. So entstehen im Zusammenleben häufig Missverständnisse, Ängste oder Aggressionen.
Lassen Sie sich beraten. Begleitende und klärende Gespräche über die Situation zu Hause, die eigene Veränderung und Entwicklung und die der Kinder helfen, in die neue Lebenssituation hineinzuwachsen.
Information über den Trauerprozess bei Erwachsenen und Kindern fördert das Verständnis füreinander. Ein anderes Miteinander zu finden schafft Platz und Energie, in einer Zeit, die voll ist mit Herausforderungen und Überforderungen.
Wenn Sie Interesse haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin.
Maike Grell
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Volbehrstraße 45
24119 Kronshagen